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Nico Rose kehrt an die University of Pennsylvania zurück

Nico Rose | Martin Seligman | Positive PsychologyVom 18. bis 20. Oktober 2020 hat Nico Rose die jährliche Alumni-Konferenz des Studiengangs Master of Applied Positive Psychology (MAPP) an der University of Pennsylvania in Philadelphia besucht. Das Treffen bringt jedes Jahr im Herbst mehr 200 Absolventen des weltweit einmaligen Studiengangs zusammen, der im Jahr 2006 gestartet wurde. Dabei ergab sich auch ein Wiedersehen mit Martin Seligman, dem Begründer dieser Disziplin.

Unter den Speaker der diesjährigen Konferenz waren:

  • Gabriele Oettingen, Professorin an der New York University;
  • Vivek Murthy, Surgeon General (quasi Gesundheitsminister) während Barack Obamas zweiter Amtszeit;
  • Robert Caslen, ehemaliger Leiter der “West Point” Militärakademie;
  • Alexi Robichaux, CEO des Online-Coaching-Startups BetterUp (ist auch in Nico Roses Buch Arbeit besser machen) mit einem Interview vertreten).

Nico Rose mit Beitrag in der Fachzeitschrift Changement!

In dem Fachmagazin für Change Management Changement ist ein Beitrag von Nico Rose erschienen. Er beschreibt im Kern, was Change Manager aus der Theorie der Selbstbestimmung von Edward Deci und Richard Ryan lernen können.

Nico Rose | Changement

Dr. Nico Rose zum Professor ernannt

Nachdem Nico Rose Anfang April 2019 eine Anstellung als Hochschullehrer an der International School of Management (ISM) in Dortmund angetreten hatte, ist er mit Wirkung zum 01.10. nun auch zum Professor ernannt worden. Die Urkunde wurde ihm im Rahmen einer Führungskräftetagung der ISM überreicht worden. Zudem wurde er für seine Leistungen im Bereich Publikationen geehrt. In den vergangenen zwölf Monaten hatte er unter allen rund 100 Professoren an der ISM den zweithöchsten Impact erzielt.

Nico Rose | Professor | ISMNico Rose | Professor | ISM

Interview mit Nico Rose bei CAPITAL online

Milena Magerl hat Nico Rose für die Zeitschrift CAPITAL interviewed. In dem Text geht es um gute Führung, Feedback und Sinnerleben.

Neue 5-Sterne-Rezensionen zum Buch “Arbeit besser machen”

In den vergangenen Tagen sind einige neue Rezensionen zu Nico Roses Buch Arbeit besser machen: Positive Psychologie für Personalarbeit und Führung erschienen. Mittlerweile sind sieben Rezensionen auf Amazon einsehbar, alle mit 5 Sternen. Die jüngste wurde von Dr. Bernd Slaghuis verfasst, einem Karriere-Coach aus Köln, dessen eigene Beiträge regelmäßig u.a. bei Welt Online erscheinen.

Arbeit besser machen | Rezension

Verschiedene Medien greifen die Arbeitsfreude-Studie von Dr. Nico Rose auf

Im August hat Dr. Nico Rose über 900 Menschen in Deutschland zu Ihrer Arbeitssituation befragt. Im Schwerpunkt ging es um die Frage, welche Faktoren Menschen regelmäßig ihre Arbeitsfreude vermiesen (Report herunterladen). Verschiedene HR-Medien haben die Studie in Zwischenzeit aufgegriffen:

Video zum Buch-Event #ArbeitBessermachen vom 31. Juli 2019

Am 31. Juli hat Nico Rose gemeinsam mit 200 Gästen die Premiere seines Buches Arbeit besser machen in den Räumlichkeiten der Volksbank Dortmund-Hamm gefeiert. Am Programm wirkten Vera Strauch (Female Leadership Podcast), Leon Windscheid (Unternehmer, Millionen-Gewinner bei “Wer wird Millionär?”), Fabian Kienbaum (CEO der gleichnamigen Unternehmensberatung), Frank Kübler (CEO der Leada AG), Prof. Dr. Corinna Peifer von der Ruhr-Universität Bochum sowie Götz Ulmer (Kreativ-Chef von Jung von Matt) mit.

Dieses Video von René Golz vermittelt einige Eindrücke von der Veranstaltung.

Nico Rose im Gespräch mit Deutschland Nova: Geld und Glück

Nico Rose wurde vom Radiosender Deutschlandfunk Nova zum (komplexen) Zusammenhang von Geld und Glück interviewt. Der Podcast zur Sendung findet sich hier, der Part beginnt ab ca. 14:15. Teile des Gesprächs wurden außerdem verschriftlicht, dieser Artikel ist hier einsehbar.

Zwei neue XING-Insider-Beiträge: Stärken und Lebensweisheiten

Der erste Beitrag ist eine Sammlung von Lebensweisheiten und Bonmots, die Nico Rose über die Jahre gesammelt hat. Der zweite Text beschäftigt sich mit den Einsichten über Stärkenorientierung, die er beim Besuch einer Werkstatt für behinderte Menschen gesammelt hat.

Dr. Nico Rose veröffentlicht Studie über Arbeitslust vs. Arbeitsfrust | +900 Teilnehmer

Studienbericht Arbeitsfreude 2019Erwerbsarbeit kann eine Quelle von positiven Emotionen sein, von Gestaltungsfreude, Selbstwirksamkeit und Potenzialentfaltung. Die Erfahrung zeigt allerdings: Zu häufig ist sie das Gegenteil davon. Menschen bleiben, oft aufgrund von schlechter Führung – aber auch einem Übermaß an Bürokratie und Regeln – unter ihren Möglichkeiten. Wer hochmotiviert in einen Job startet, ist bisweilen schon nach wenigen Monaten frustriert, desillusioniert und schiebt in der Folge nur noch Dienst nach Vorschrift. Zudem zeigen die Daten von mehreren Krankenkassen aktuell auf, dass sich die Fehltage aufgrund von psychischen Beschwerden in Deutschland in den letzten zehn Jahren verdreifacht haben – nicht ausschließlich, aber auch als Folge schlechter Arbeitsbedingungen.

Die #ArbeitBesserMachen-Studie

Ziel der Studie (Download-Link) ist es, besser zu verstehen, was den deutschen Arbeitnehmern regel-mäßig ihre Arbeitsfreude raubt. Auf Basis der Daten von mehr als 900 Personen aus verschiedenen Branchen und Funktionen wurden jene Faktoren ermittelt, welche Menschen besonders regelmäßig in den (Arbeits-)Wahnsinn treiben. Zusätzlich zur Quantität ihres Auftretens wurde berechnet, welche dieser Arbeitsfreudevernichter am stärksten in Zusammenhang mit erfolgskritischen Faktoren wie der Wechselabsicht stehen.

Zentrale Ergebnisse

Am meisten stört die Befragten ein Mangel an Ressourcen (Budget, Mitarbeiter) zur Bewältigung der Arbeitsaufgaben – soweit nachvollziehbar in kompetitiven Umfeldern. Doch schon auf dem zweiten Platz folgt ein Faktor, der Personalabteilungen und auch Führungskräften große Sorge bereiten sollte: Branchenübergreifend vermissen viele Personen attraktive Karriereperspektiven. Dieser Punkt zeigt auch den stärksten Zusammenhang mit der Wechselbereitschaft. Auch der Faktor auf dem dritten von insgesamt 30 Plätzen ist bedenklich: Die Daten zeigen, dass das Gros der Mitarbeiter der Führungsetage ihrer Organisation kaum vertraut. Des Weiteren vermissen sie schmerzlich regelmäßiges Feedback, sowohl in Form von Wertschätzung als auch von konstruktiver Kritik.

Weiterhin: Frauen verdirbt es über alle Faktoren hinweg etwas häufiger die Arbeitsfreude als ihren männlichen Kollegen. Das Arbeitsleben ist für sie (oder: erscheint ihnen) insgesamt etwas beschwerlicher. Führungskräfte stören lange Arbeitszeiten, aber nur geringfügig stärker als Nichtführungskräfte. Dafür haben sie im Vergleich zu Personen ohne Führungsrolle bei vielen psychologischen Dimensionen der Arbeit die Nase vorn: mehr Spaß, mehr Selbstwirksamkeit, mehr Sinnerleben.

Im Forschungs- und Bildungssektor lässt es sich gemäß der Daten besonders anregend arbeiten, eher unangenehm geht es im Bereich Stiftungen/Non-Profit zu. Ebenfalls zu empfehlen: der Consulting-Sektor. Hier beklagen sich besonders wenige der Befragten über einen Mangel an Ressourcen bzw. wertschätzende Führung oder auch konstruktiv-kritisches Feedback.

In der Auswertung nach Abteilung/Funktion hält der Marketing- und Kommunikationsbereich eindeutig die rote Laterne. Viele Personen mokieren sich über uninteressante und wenig sinnstiftende Aufgaben – es kommt darüber hinaus regelmäßig zu Konflikten zwischen den eigenen Wertvorstellungen und jenen des Arbeitsgebers. Aber auch bei „harten“ Kriterien (z.B. den Karriereperspektiven) schneidet die Marketingfunktion eher schlecht ab. Anders sieht es aus im Bereich der Strategie und übergreifenden Leitung sowie auch Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Diese Funktionen punkten mit Bestplätzen sowohl bei den psychologischen wie auch objektiven Kriterien der Arbeit.

Hab ich Spaß, geb‘ ich Gas!

Abseits des Zusammenhangs mit der Wechselabsicht wurde u.a. ausgewertet, welche Faktoren dazu führen, dass Arbeitnehmer ihren Job, ihren Vorgesetzten oder auch ihre Organisation (als Arbeitgeber) weiterempfehlen würden – da sich zeigen lässt, dass die Weiterempfehlung als kompakter Indikator für eine große Reihe von wünschenswerten Qualitäten der Erwerbsarbeit fungiert. Für die Empfehlung ihrer Aufgaben rangiert „Spaß bei der Arbeit“ auf Platz 1, für die Weiterempfehlung der Organisation auf Platz 2 – und in puncto Weiterempfehlung des Vorgesetzten immerhin noch auf dem dritten Rang. Des Weiteren zeigt sich ein starker statistischer Zusammenhang zwischen dem Erleben von Spaß und Sinn: Was uns keine Freude bereitet, erscheint uns auch nicht sinnvoll. Dieser Umstand zeigt einmal mehr auf, dass eine hohe emotionale Qualität der Erwerbsarbeit nicht nur „nice-to-have“ ist. Stattdessen sollten Führungskräfte und Personaler es als Kernaufgabe definieren, den Boden für das Entstehen von Arbeitsfreude zu bereiten.

FEEDBACK

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung an unserer Veranstaltung. Ihr Vortrag hat in jeder Hinsicht vielfältige Denkanstöße vermittelt. Ich bin mir sicher, dass Sie unter den Zuhörern zahlreiche Fans gewinnen konnten!
Prof. Dr. Karlheinz Schwuchow | Jahrestagung Personalentwickung
Hamburg

TWITTER

14.12.2019
Party like a Pro(f)... 🥂🎄 Christmas Party at @ISM_Hochschule https://t.co/1NREF2WoFV DrNicoRose photo
13.12.2019
„Die @FDP ist die neue Partei der Arbeit.“ - @c_lindner.
Anm.: inkl. der #Selbstständigen 💪🏻
https://t.co/KSRyHUNyof via @welt
13.12.2019
What the companies on the „best places to work" lists do:
- Put people first.
- Help workers focus on their passions.
- Bring people together.
- Empower people to own their work.
- Create space for people to be themselves.
@HarvardBizhttps://t.co/gHPV7zFbaw
13.12.2019
Which is bad news - as people also (sort of) crowdsource their political leaders. #QED 😏 https://t.co/0SPB6pB7w5
13.12.2019
Although all papers we publish in our journal are great, this one is particularly interesting and useful--it will rock the field: "Natural experiments in leadership research: An introduction, review, and guidelines"

https://t.co/Q4G59lfDcO

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