Die Fachzeitschrift Personalwirtschaft hat ein Feature (€) zum (Un-)Sinn von Coaching veröffentlicht. Dr. Nico Rose durfte ein paar Brocken zu dem Text beitragen. Aus dem Beitrag:
"Wenn ich in der Führungsposition weiterhin meine Relevanz, meinen persönlichen Purpose, darauf aufbaue, selbst die beste oder schlauste Person im Raum zu sein, werden die geführten Personen vorhersagbar unter ihren Möglichkeiten bleiben.“
"Die Weiterentwicklung der eigenen Identität könne aber nicht in zwei Tagen bei einem Training erreicht werden, meint Rose. „Dafür braucht es Zeit und reale Erfahrungsräume – die dann idealerweise mit einem Sparringspartner reflektiert werden. Deshalb würde ich Führungstrainings immer mit Coaching kombinieren.“
"Es gerät bisweilen aus dem Blick, was die Methode leisten kann – und was nicht.“ Ist z.B. nicht der oder die Mitarbeitende, sondern ein dysfunktionales Arbeitsumfeld das Problem, sei Coaching der falsche Ansatz. „Da bräuchte es Organisationsentwicklung, aber stattdessen wird der Mensch gebeten, sich besser mit den ungünstigen Umständen zu arrangieren. Das ist nicht nachhaltig.“
