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Studie zu Bullshit in Organisationen im Harvard Business Manager

In der aktuellen Ausgabe des Magazins Harvard Business Manager (5/2022) findet sich in der Rubrik “Verteidigen Sie Ihre Forschung” (S. 18-19) ein Interview mit Alexander Elia. Elia war Student bei Dr. Nico Rose und hat unter dessen Betreuung seine Masterarbeit angefertigt. In dieser Arbeit geht es um die Frage, ob/wie man messen kann wieviel Bullshit in Organisationen geredet wird.

Was sich auf den ersten Blick selbst wie Bullshit anhört, hat einen durchaus ernst gemeinten und ernsten Hintergrund. Mit Bullshit ist im Rahmen der Studie inhaltsleere, verschleiernde Kommunikation im Sinne des Philosophen Harry G. Frankfurt gemeint. So geht es in dem zugehörigen Fragebogen beispielsweise darum, ob Menschen das Gefühl haben, dass Entscheidungen in ihren Unternehmen auf Basis substanzloser Aussagen getroffen werden, einfach weil die Argumente von hierarchisch hochgestellten Personen vorgebracht wurden. Elia kann anhand einer Stichprobe von mehr als 600 Menschen aufzeigen, dass mit einem erhöhten Level an Bullshit-Wahrnehmung:

  • das Arbeitsengagement der Personen sinkt,
  • während gleichzeitig die psychische Irritation ansteigt. Diese wird wiederum als Vorstufe des Burnout-Syndroms betrachtet.

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