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Neuer Artikel auf XING über Management-Metaphern

Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, was passiert, wenn der Ursprungskontext einer Metapher zu wenig strukturelle Ähnlichkeit mit dem Zielkontext aufweist, man beispielsweise unreflektiert die Spielregeln eines Kontextes mit geringer Komplexität auf ein hyperkomplexes überträgt.

In den Bundestag mit neuen Gesichtern? Und 80% Wahlbeteiligung?

Nico Rose | Lencke SteinerDr. Nico Rose war als Ehrengast zum Bundesparteitag 2017 der FDP eingeladen. Auf der abendlichen Party gab es neben vielen guten Gesprächen ein Wiedersehen mit zwei Menschen, die ab dem Herbst hoffentlich für die FDP Bundestag vertreten sind: Lencke Steiner, Familienunternehmerin und ehemalige Investorin in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“ – sowie mit Thomas Sattelberger, früherer Personalvorstand der Telekom und #NewWork-Evangelist.

Hier können Sie nachlesen, warum ich mich für die FDP (und die Demokratie in Deutschland) engagiere. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf eine tolle Aktion der FAZ hinweisen: Mit der Aktion 80% für Deutschland will die Initiative vor allem junge Wähler für Demokratie begeistern und im Herbst and die Wahlurnen bringen. Please share!

Nico Rose | Thomas Sattelberger

Dr. Nico Rose beim Bundesparteitag der FDP

FDP WirtschaftsforumNico Rose hat als Ehrengast am Bundesparteitag der FDP teilgenommen. Obwohl er an sich ein unpolitischer Mensch ist (bzw. war), hält er es in diesen Zeiten (Brexit, Donald Trump, AFD in diversen Landtagen) für eminent wichtig, sich für die Demokratie in Deutschland stark zu machen. Die liberale Partei unterstützt er außerdem als Mitglied des Wirtschaftsforums. Dieses Gremium umfasst über 80 Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft, welche das Comeback der Freien Demokraten unterstützen. Sie haben sich im FDP-Wirtschaftsforum organisiert, um die Parteiführung zu beraten und den Menschen in Deutschland wieder Mut und Lust auf die Gestaltung der Zukunft zu machen.

Warum ich mich für die FDP engagiere

2016 bin ich in die FDP eingetreten.

Könnte ich diesen Satz einer jüngeren Version meiner selbst vorlesen, so würde diese augenblicklich in schallendes Gelächter ausbrechen. Sie würde mir zurufen: „Alter, verarschen kann ich mich alleine.“ So dermaßen abwegig gewesen wäre es gewesen. Und doch ist es so. Ich engagiere mich nun seit mehreren Jahren für die Partei, 2016 habe ich schließlich den Mitgliedsantrag abgeschickt. Warum ist das so? Diese Frage lässt sich am besten zweigeteilt beantworten. Da ist zum einen der Punkt: Warum engagiere ich mich überhaupt politisch? Und zum anderen: Warum tue ich das bei der FDP? Ich werde diese beiden Punkte im Folgenden erläutern, in umgekehrter Reihenfolge.

Nico Rose mit Christian Lindner

Zunächst einmal gibt es einen ganz rationalen Grund, mich bei der liberalen Partei in Deutschland zu engagieren. Ich nutze, solange es diesen gibt, vor jeder Wahl den relevanten Wahl-O-Mat. Ich war früher ehrlich gesagt einfach zu faul und zu uninteressiert, um ganze Wahlprogramme zu studieren. Aber quasi auf Verdacht Kreuze auf dem Wahlzettel zu machen, wäre mir töricht erschienen. Bisher hat mich die Software immer darin bestätigt, dass die programmatische Ausrichtung der FDP meinen politischen Vorstellungen am nächsten kommt. Aber das ist nur ein Teil der Geschichte.

Wenn man die richtige Rolle im falschen Film findet

Ich begann, mich aktiv für die FDP zu engagieren, als sie bundespolitisch tief in der außerparlamentarischen Opposition versunken war, als es fast einem Coming-Out glich, wenn man sich öffentlich als Unterstützer der Liberalen zu erkennen gab. Im Sommer 2014 sprach mich eine Freundin an, ob ich nicht Lust hätte, an einem Workshop teilzunehmen. Es ginge darum, an der Frage zu arbeiten, wie die FDP 2017 in den Bundestag zurückkehren könne – und überhaupt, wie um es um die Zukunft des Liberalismus in Deutschland bestellt sei. Ich meine mich vage erinnern zu können, dass sie sinngemäß sagte „Wir hätten gerne noch einen Kreativen, etwas Verrückten dabei“ – aber das ist eine andere Geschichte.

Ohne vorher groß darüber nachzudenken, nahm ich an diesem Workshop teil. Und dann an noch einem. Und noch einem. Parteichef Christian Lindner war immer dabei. Unter den weiteren Teilnehmern waren viele hochrangige Manager, Unternehmer, erfolgreiche Gründer und hochdekorierte Professoren. Als kleiner Beamtensohn aus Hamm (zumindest im Herzen…) hatte ich am Anfang manchmal das Gefühl, aus Versehen in ein Meeting hereingeplatzt zu sein, auf dessen Gästeliste ich nicht wirklich stand.

Doch ich machte eine wichtige Erfahrung: Man hat mir zugehört. Von Anfang an. Nicht im Sinne von „Ich nicke mal freundlich und mache dann weiter…“. Man hat mir wirklich zugehört. Hat sich mit meinem Input beschäftigt, so unqualifiziert dieser am Anfang gewesen sein mag, hat mir Feedback gegeben, wohlwollend und auch konstruktiv-kritisch.

Man hat mich, als politischen Laien, aktiv eingeladen, ja unmissverständlich aufgefordert, mich einzubringen, mitzugestalten: Am neuen Leitbild der FDP, an der Programmatik, an der Kommunikationsstrategie. Und das tat ich. Darüber lernte ich die anderen Teilnehmer besser kennen, darunter so inspirierende Persönlichkeiten wie Verena Pausder (Gründerin von Fox & Sheep, einer erfolgreichen Softwareschmiede für Kinder-Apps), oder Fabian Kienbaum, den Geschäftsführenden Gesellschafter der gleichnamigen Unternehmensberatung.

Es wäre nun ein Leichtes zu sagen: „Da ist sie wieder, die Partei der Unternehmer und Besserverdienenden“. Doch das wäre ein klassischer Fall von „Thema verfehlt“. Was ich im Rahmen meines Engagements bei der FDP vorgefunden habe, ist – bei aller Unterschiedlichkeit der Menschen – eine geteilte Grundüberzeugung: Der Glaube an die Stärke des Individuums, die Schaffenskraft, das Unternehmerische im weiteren Sinn. Menschen, denen Optimismus näher liegt als die Sorge ums Scheitern, die immer wieder ins Risiko gegangen sind und dies tun werden, so lange sie leben. Das ist ein „Tribe“, in dem ich mich wohlfühle.

Nicht „Ja und Amen“

Wichtig: Ich stimme nicht mit jedem Programmpunkt und politischen Beschluss der FDP überein. Bei der Energiepolitik beispielsweise, oder auch bei der Elektromobilität, wünsche ich mir eine progressivere Ausrichtung. Vor allem aber: Da ich mich als Experte für Positive Psychologie seit vielen Jahren sehr intensiv mit den Vor- Rahmenbedingungen menschlichen Wohlergehens beschäftige, auf dem individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Level, weiß ich sehr gut, dass das systemische Wohlbefinden in Deutschland am nachhaltigsten gesteigert werden könnte, wenn wir den Ärmsten unter uns deutliche mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellen würden (siehe dazu meinen Artikel auf ZEIT Online).

Vielleicht bin ich also so eine Art Sozial-Liberaler. Ist doch gut, das gehört dazu.

 

Demokratie ist kein Zuschauersport

Zur zweiten Frage, warum ich mich überhaupt politisch engagiere: Ich bin gemäß meiner Natur ein Freund von nicht-parteigebundenem Engagement – aber ich fürchte, das hilft in der gegenwärtigen Situation nicht weiter. In Anbetracht der jüngeren Wahlergebnisse in einigen deutschen Bundesländern, in diversen Ländern Europas – und anderswo, halte ich es für eminent wichtig, die freiheitlich-demokratische Grundordnung aktiv mit zu verteidigen. Die AFD zerlegt sich zwar in den letzten Wochen ein Stück weit selbst, aber darauf vertraue ich nicht.

Nur wer demokratischen Parteien direkt zu Stimmen verhilft, schwächt damit die radikalen politischen Kräfte in Deutschland. Es hilft leider nicht viel, wenn wir in parteiungebundenen Vereinigungen unsere Meinung vertreten, weil die entscheidenden Stellhebel nun einmal Parlamente, Stadträte und ähnliche Organe sind. Im Übrigen kann man das eine tun, ohne das andere zu lassen.

Mein Appell an alle, die dies lesen, lautet: Jetzt ist nicht die Zeit, sich rauszuhalten. Suchen Sie sich die demokratisch gesinnte Partei (und ja: das exkludiert die AFD und einige weitere), die Ihnen am nächsten steht und fangen Sie an, sich zu engagieren, wenn Sie es bislang nicht tun.

Ich möchte 2017 und darüber hinaus in Deutschland einen Wettstreit der besten demokratischen Ideen untereinander erleben, nicht einen der Demokratie gegen „anders geartete Systeme“.

Ich habe mir von meinem Opa – Gott hab ihn selig – immer und immer wieder seine Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg angehört, anhören müssen: Wie er verwundet und wieder zusammengeflickt wurde, erneut verwundet und wieder zusammengeflickt, bis es nach einem indirekten Granatentreffer „gut“ war. Wie er einen Urlaubsschein für junge Soldaten unter seiner Verantwortung unterschrieben hat, die kurz vor der Abreise von einer Mörsergeschoss „zermatscht“ wurden. Wie er auf der Flucht tausende Kameraden hat sterben sehen, während ihre Schiffe, von Torpedos getroffen, in der eisigen Ostsee versanken.

Ich habe diese Geschichten so oft gehört, dass es mir manchmal scheint, als sei ich selbst dort gewesen, als wären es meine Erinnerungen, nicht seine. Als Jugendlicher habe ich ihn lange Jahre mit versorgt und gepflegt, auch die von Granatensplittern versteiften Knie, die Füße, an denen so viele Zehen gefehlt haben. Es ist völlig unerheblich, dass er in der „deutschen Armee“ gekämpft hat. Er hat seinen Preis bezahlt, vielleicht war es sogar der größte Preis, dass er weiterleben musste, während so viele andere im Krieg geblieben sind. Diese Welt braucht das nicht noch einmal! Was wir brauchen, ist ein geeintes Europa, offene Grenzen, freizügigen Handel.

Wie bereits betont: Ich bin im Grunde ein Freund von nicht-parteigebundenem Engagement. In eine Partei einzutreten hat mich – trotz aller inhaltlichen Nähe – Überwindung gekostet. Es war ein wohlüberlegter, alles andere als leichtfertiger Schritt. Aber ich habe ihn nicht bereut.

Wie steht´s mit Ihnen?

P.S.
Ich möchte mich explizit bei Johannes Vogel bedanken, dem Generalsekretär der NRW-FDP. Er ist mit seiner engagierten, sympathisch-abholenden Art und Weise der eigentliche Grund, warum ich damals nach dem ersten Workshop wiedergekommen bin.

Habt ihr schon mal etwas gemacht, von dem ihr überzeugt wart, dass es richtig ist? Meine Antwort: im Spot zur Landtagswahl. CL

Publié par Christian Lindner sur mercredi 19 avril 2017

Positive Psychology News Digest | No. 16/2017

My favorite news and blog articles covering Positive Psychology and adjacent Topics from (roughly) the last seven days. Quartz: The world’s largest assessment of teenage students suggests happiness is crucial to learning by Jenny Anderson Greater Good Science Center: Confessions of a Bad Meditator by Christine Carter Quartz: Silicon Valley executives are hiring philosophers to teach them to question everything by Michael Coren Psychology Today: Are You the Pursuer or the Distancer in Your Relationship? by Lisa Firestone Washington Post:…

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Dr. Nico Rose mit Gastbeitrag über Führung in der WirtschaftsWoche

In der vergangenen Woche titelte die WirtschaftsWoche, etwas provokant, mit dem Titel „Irrleere Empathie“ und beschrieb, wie ein Übermaß an Empathie Führungskräfte theoretisch auch lähmen kann. Nico Rose durfte dazu zunächst online eine kurze Replik verfassen (hier). Eine ausführliche Version dieser Replik wurde in der aktuellen Ausgabe abgedruckt und ist auf Seite 6 zu finden (oder kostenpflichtig hier online).

Dr. Nico Rose spricht am 25. April auf dem Red Bull Ring in Spielberg/Österreich

Am 25. April hält Nico Rose die Eröffnungskeynote beim Kongress CIO Inside am Red Bull Ring in Spielberg/Österreich. Es geht um die Frage, warum so viele Change-Projekte scheitern. Er wird, abseits der ausgetretenen Pfade, einen Blick darauf werfen, welche Erklärungsmodelle und Optimierungsmöglichkeiten in der (Neuro-)Psychologie gefunden werden können.Dr. Nico Rose - Change Management

Mappsterview No. 8: Dan Lerner introduces “U Thrive”

For this Mappsterview, I´m happy to interview Dan Lerner who attended Penn´s Master of Positive Psychology program two years before me. He was a teaching assistant in my MAPP cohort and I remember him mostly for his high level of energy – and giving me decent grades on my theory papers despite my crappy German-English phrasing. Today, his book U Thrive is published, co-authored with Alan Schlechter. Dan, please introduce yourself briefly. Hi there! I am Dan Lerner, MAPP 7. One of…

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Positive Psychology News Digest | No. 15/2017

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Nico Rose mit Beitrag über Empathie in der WirtschaftsWoche

Die WirtschaftsWoche titelt diese Woche mit einem m.E. recht provokanten Aufmacher (allerdings mit wahren Kern): Die Irrlehre vom empathischen Chef. Ich durfte kurzerhand eine Replik schreiben. Heute gibt es online einen Auszug, nächste Woche voraussichtlich mehr in der Printausgabe.

FEEDBACK

Dr. Nico Rose hat bei unserem TalentSUMMIT im November 2016 einen sehr innovativen und tollen Vortrag zum Thema Video Rekrutierung bei Bertelsmann gehalten. Das Beispiel war sehr anschaulich gestaltet, die Diskussion im Anschluss sehr lebhaft. Herr Rose hat schon mehrfach an unserer Hochschule referiert und wir würden ihn jederzeit gern wieder bei uns an der ESCP Europe begrüßen.
Rektorin der ESCP Europe
Berlin

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